Es handelt sich um eine Stunde zur Verfilmung des Romans „Der Trafikant“, in der es um eine Deutung der darin vorkommenden Traumsequenzen geht. Neben dieser Gesamtdeutung der Traumsequenzen liegt das Ziel der Unterrichtsstunde darin, dass die Schüler:innen ein Bewusstsein dafür bekommen, dass die Beschreibung der Innenwelt des Protagonisten Franz Huchel, die in der Romanvorlage durch einen personalen Erzähler ausgedrückt wird, in der Verfilmung durch die verschiedenen Traumsequenzen erfolgt. Sowohl die Darstellung der Innenperspektive durch neue Träume als auch Franz Gefühle an sich stellen eine Interpretation des Drehbuchautors und des Regisseurs dar. Ein derartiges Verständnis von Literaturverfilmungen führt im Kontext der Behandlung des Gegenstands zu einer hohen Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung der Schüler:innen.
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