Die vorliegende Stunde befasst sich auf einer Metaebene mit dem Jugendroman „Looking for Alaska“ von John Green und der Frage, inwiefern dieser Roman als Schullektüre geeignet ist. Diese Frage schließt an die Diskussion in den USA an, wo der Roman mehrere Jahre lang das am öftesten von Schulen verbotene Buch war. Die Stunde bezieht sich auf zwei Szenen im Buch zum Thema Drogenkonsum und Oralsex. Um verschiedene Perspektiven nachvollziehen zu können übernehmen die Schüler*innen Rollen, bspw. der besorgten Mutter, der schüchternen Schülerin und des progressiven Lehrers. Während sie in der vorherigen Stunde die Szenen erneut lesen und innerhalb von homogenen Gruppen Argumente für ihre Rolle sammeln, diskutieren sie in der zweiten Stunde in gemischten Gruppen, wie man mit dem Buch und den Szenen umgehen sollte. Am Ende können sich die Schüler*innen noch persönlich auf einer Meinungslinie verorten. Da es wichtig ist, den Kontext der Szenen zu kennen, sollte die Klasse mindestens die erste Hälfte des Buchs gelesen haben. Die Angaben beziehen sich auf Schülerausgabe von Cornelsen (ISBN: 978-3-06-031125-5).
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