In der Stunde reflektieren die Schüler*innen ihre gesellschaftliche Position, ihre Privilegien und ihre Diskriminierungserfahrungen mit der Methode fleur du pouvoir / Powerflower. Nach einem assoziativen Einstieg zum Thema Macht und der Auseinandersetzung mit der eigenen fleur du pouvoir, setzen sie sich im Gruppengespräch oder in einem Tagebucheintrag mit ihren gewonnenen Erkenntnissen auseinander und können – wenn gewünscht – diese im Unterrichtgespräch teilen. Daraufhin wird diskutiert, inwiefern privilegierte Personen eine besondere gesellschaftliche Verantwortung tragen und die Schüler*innen sprechen über eigene Erfahrungen mit sozialem Engagement. Die 90-minütige Stunde kann als Einstieg in die Einheit soziales Engagement verwendet werden oder als alleinstehende Stunde und ist ab der 10. Klasse (Gymnasium) geeignet. Wichtig ist es, den Schüler*innen bei diesem sensiblen Thema genug Freiraum zu geben und niemanden zu Äußerungen zu zwingen. Es ist keine spezielle Technik nötig.
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