In dieser Stunde setzen sich die Schüler*innen mit der erinnerungskulturellen Aufarbeitung der nationalsozialistischen Judenverfolgung auseinander. Es ist sicherlich besonders attraktiv, Stolpersteine aus der eigenen Umgebung einzubeziehen, die es in der Regel für einzelne Städte auf online-Karten zu finden gibt. Der Song von Trettmann dient als Einstieg, da er zum einen zeigt, dass sich auch derzeitige (Rap-) Musik mit der Thematik auseinandersetzt, andererseits bereits durch ihn die hohe Anzahl an Stolpersteinen angedeutet wird, welche in Deutschland und Europa bisher verlegt wurden. Die Stunde soll einen Beitrag leisten zur Sensibilisierung für die geschichtskulturelle Auseinandersetzung mit dem Holocaust, an den durch die Stolpersteine auch an unauffälligen Stellen erinnert wird. Zudem werden die Schüler*innen gefordert, sich mit den Vorteilen und Grenzen der Verlegung auseinanderzusetzen.

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