Die vorliegende Stunde eignet sich für eine Auseinandersetzung in der Qualifikationsphase im Ausbildungsabschnitt Q11/1, denn im Lehrplan für die 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums in Bayern wird die explizite Beschäftigung mit den Trägern und Gegnern der demokratischen Ordnung gefordert. Insgesamt ist die Stunde auf 45 Minuten Unterrichtszeit ausgelegt. Die Lernziele der Stunde sind zum einen, dass die Schüler:innen das Krisenjahr 1923, die verschiedenen Belastungen und Herausforderungen in den historischen Kontext einordnen sowie die Bedeutung von Trägern und den Gegnern für die gesamte Weimarer Republik erfassen. Durch die kritische Auseinandersetzung mit der ersten Demokratie in Deutschland während der Weimarer Republik werden die Schüer:innen darauf vorbereitet, sich vor dem Hintergrund demokratischer Handlungsoptionen aktiv in die freiheitliche Demokratie einzubringen. Der Einstieg und die Wiederholung finden in Form eines gelenkten Unterrichtsgesprächs statt, um das kognitive Wissen der Schüler:innen zu wiederholen und zu festigen. Anschließend wird die Klasse in zwei Lager aufgeteilt. Während sich die eine Hälfte der Klasse in Partnerarbeit mit den Trägern auseinandersetzt, beschäftigt sich die andere Hälfte, ebenfalls in Partnerarbeit, mit den Gegnern der Demokratie. Dabei arbeiten die Schüler:innen für eine begrenzte Zeit sachbezogen und planvoll miteinander. In der Vertiefung diskutieren die Schüler:innen im „Think-Pair-Share“, ob die Geschichte anders verlaufen wäre, wenn Hitler seine Haftstrafe vollständig hätte verbüßen müssen.

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