Die Stunde beginnt mit der Darstellung eines Phänomens mit Hilfe eines freiwilligen Schülers / einer freiwilligen Schülerin. Diesem/dieser wird ein Besenstiel oder ein ähnlicher länglicher starrerer Gegenstand am Rücken befestigt. Die Klasse bekommt ein paar Bewegungsaufgaben gestellt, welche ebenso der/die Freiwillige vorne vor der Klasse machen muss. Es fällt auf, dass er/sie die Übungen nicht so durchführen kann, wie seine/ihre Mitschüler. Im Plenumsgespräch kommt die Frage auf, wieso die Wirbelsäule beweglich ist (siehe Hinweise im Verlaufsplan). Daraufhin wird eine Hypothese aufgestellt, welche gemeinsam mit der Fragestellung an der Tafel fixiert wird. In einer folgenden Erarbeitungsphase bauen die SuS in Gruppen ein Modell der Wirbelsäule. Die Lehrkraft sollte hierfür die benötigten Materialien soweit fertig gestellt haben, dass die geplante Zeit gut genutzt werden kann. Die SuS bauen das Modell und halten ihre Ergebnisse mit Hilfe der Aufgabenstellungen auf dem Arbeitsblatt fest. Die Ergebnissicherung dient zur gemeinsamen Beantwortung der Fragestellung, sowie der Hypothese. Die Übungen aus dem Einstieg können nochmals mit dem Modell gemeinsam mit den SuS durchgeführt werden. So kann ihnen das Prinzip der Wechselwirkung zwischen Wirbel und Bandscheiben nochmals veranschaulicht werden. Die geeignete Klassenstufe hierfür ist die sechste Klasse einer Gesamtschule oder eines Gymnasiums. Für den Umfang der Stunde sollten mind. 90 Minuten eingeplant werden. Die Stunde ist ohne technische Hilfsmittel, wie Beamer, iPads oder interaktiver Tafel durchzuführen.

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