Die Unterrichtsstunde zum Thema „Geschlechtliche Vielfalt – schon immer da oder ein neu erfundenes Konzept?“ ist für eine neunte Klasse konzipiert und dauert 45 Minuten. Der Unterricht beginnt mit einem lebendigen Einstieg, bei dem die Schülerinnen und Schüler Hypothesen zu geschlechtlicher Vielfalt bilden, indem sie sich als historische Persönlichkeiten vorstellen. Dies fördert die aktive Teilnahme und das kreative Denken. Im Hauptteil der Stunde setzen die Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken in Gruppenarbeiten um. Dabei im Hinterkopf die Aufgestellte Hypothese, Geschlechtliche Vielfalt ist keine Erfindung der Neuzeit. Durch die Erstellung von Steckbriefen queerer Persönlichkeiten und der Erarbeitung eines Arbeitsblatts, dass den Unterschied zwischen sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität erklärt, ermöglicht es den Schülern die Thematik zu vertiefen. Die Stunde schließt mit einem Transfer, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre Hypothesen zur Frage „Ist geschlechtliche Vielfalt eine Erfindung der Neuzeit?“ aufgreifen und ihre Stellung zu verschiedenen Aussagen nehmen. Die Bewertungslinie am Ende ermöglicht eine Reflexion über den individuellen Lernerfolg.

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