In dieser Unterrichtsstunde erarbeiten die Schüler:innen im Rahmen eines Mysterys die Versorgungssituation an der Heimatfront im Ersten Weltkrieg. Ausgangspunkt ist ein ungewöhnliches Steckrübenrezept, von dem ausgehend sie zentrale Aspekte wie die allgemeine Lebensmittelknappheit, die Einführung von Lebensmittelkarten, das Hungerjahr 1916 sowie die Folgen der britischen Seeblockade untersuchen. Dabei analysieren sie Ursachen und Auswirkungen von Mangelernährung und lernen Strategien der Bevölkerung kennen, mit der Not umzugehen. Durch das strukturierte Zusammenführen der Informationen entwickeln sie eigenständig eine Erklärung für die veränderte Ernährungssituation. Abschließend sichern sie ihre Ergebnisse in Form einer gemeinsamen Ursache-Wirkungs-Struktur und reflektieren die Auswirkungen des Krieges auf den Alltag der Zivilbevölkerung. Die Stunde ist Teil der Unterrichtsreihe „Der Erste Weltkrieg“:
  1. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs – Wer trägt die Verantwortung?
  2. Das Augusterlebnis – ein Grund zur Freude?
  3. Charakter des Ersten Weltkrieges anhand der Feldpost von Paul Diekmann
  4. Mystery: Versorgungssituation an der „Heimatfront“ im Ersten Weltkrieg
  5. Das Jahr 1917 als Wendepunkt im Ersten Weltkrieg?
  6. Klassenarbeit: Der Erste Weltkrieg

Verlaufsplan


Hinweise bzw. Voraussetzungen:

Hinweis:
Damit alle SuS das fertige Lernprodukt (die Mindmap) erhalten, werden die Plakate im Anschluss eingesammelt, für die jeweiligen Gruppen von der Lehrkraft kopiert und in der Folgestunde ausgegeben. Die SuS können die Kopien dann mittig falten und einheften.

PhaseSozialform/ Methodik
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Einstieg (10 min) - Unterrichtsgespräch

– LK präsentiert die Einstiegsgeschichte und zeigt das ungewöhnliche Kochrezept (Ausgabe AB)
– SuS stellen Vermutungen an, worauf das Rezept abzielt und erkennen die Ironie dahinter
– SuS entwickeln eine Leitfrage, die der Junge in der Einstiegsgeschichte sich nun stellen könnte

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