In der Unterrichtsstunde wird die Pfadmultiplikationsregel anhand des mehrstufigen Zufallsexperimentes OMA aus dem Beutel eingeführt. Bei dem Experiment werden die Buchstaben OMA mit Beachtung der Reihenfolge und ohne Zurücklegen aus einem Beutel mit vier Buchstaben gezogen. Zunächst sollen die Schülerinnen und Schüler (SuS) schätzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für das Ziehen von OMA ist. Anschließend wird die Wahrscheinlichkeit durch das Ergänzen eines reduzierten Baumdiagramms sowie die Nutzung zu erwartende absolute Häufigkeiten bestimmt und die Pfadmultiplikationsregel damit hergeleitet. In der Vertiefung darf der Buchstabe „P“ aus dem Beutel gegen einen Buchstaben anderen Buchstaben (O, M oder A) ausgetauscht werden. Hier wird untersucht, bei welchem Buchstaben die höchste Wahrscheinlichkeit für das Ziehen von OMA vorliegt.

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