Die Stunde ist nach dem EIS-Prinzip konzipiert. Die Lernenden haben zuvor bereits Symmetrien kennen gelernt, die Begriffe definiert und Figuren begründet auf Symmetrieeigenschaften untersucht. Diese Stunde schließt hieran an, indem erstmals die Symmetrie als Abbildungsvorschrift in den Blick genommen wird. Aufgrund des hohen kognitiven Anspruchsniveaus werden die „unmathematischen“ Begriffe links/rechts bzw. oben/unten genutzt, sodass der Zugang für die Lernenden erleichtert wird. Im Einstieg das Spiegelparadoxon zum Problemaufriss genutzt wird. Hierfür habe ich ein entsprechendes Foto vorbereitet. Die Vermutungen der Lernenden (Beim Spiegeln werden „links“ und „rechts“ vertauscht.“, „Beim Spiegeln werden „links“ und „rechts“ nicht vertauscht.“, u.a.) werden an der Tafel gesichert und die unterschiedlichen Meinungen werden zum Anlass der folgenden Untersuchungen genutzt. Anschließend werden die Vermutungen mit Hilfe der Untersuchungen begründet verifiziert oder verworfen und mit Hilfe von beweglichen Tafelelementen kann das (neue) Wissen geübt und weiter vertieft werden. Auch das Paradoxon kann noch einmal aufgegriffen werden („Warum haben einige vermutet, dass links und rechts getauscht werden?“ – „Wir identifizieren uns mit dem Spiegelbild und nehmen deren Sicht ein.“ Durch ein Armband o.ä. am Handgelenk wird dies noch einmal deutlicher).
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