Unterrichtsstunde: Wie können Dinge Menschen darstellen? Diese theoretisch angelegte Kunststunde wurde für eine sechste Klasse (Gymnasium) innerhalb einer Einheit zu fotografischer (Selbst-)Inszenierung konzipiert. Innerhalb von 45 Minuten sollen die Schüler und Schülerinnen Grandpa Mario von C. Catrambone als Porträt und insbesondere Darstellung einer Erinnerung der Künstlerin an den Großvater interpretieren, indem sie bild- und textbezogen begründen, inwiefern der Großvater alleinig durch Dinge dargestellt wird. Ausgehend von der Vorstellung „klassischer“ Porträts, die hier im Sinne einer kognitiven Dissonanz genutzt wird, begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in dem genannten Werk und finden mit Hilfe eines(differenzierten) Arbeitsbla6es Hinweise auf die Darstellung des Großvaters. Darauf aufbauend interpretieren die Schülerinnen und Schüler das Werk auf Grundlage eines Zitates als Erinnerung der Künstlerin. Darüber kann eine (auch kritische) Diskussion angestoßen werden, inwiefern Dinge Menschen charakterisieren, an sie erinnern etc. Dies kann z.B. als Ausgangspunkt genutzt werden, um eigene „Ding“-Porträts zu erstellen. Wenn die Materialien (Werk u. Zitat) auf Folie gezogen werden, ist diese Stunde auch in einem Raum nur mit OHP durchführbar.

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