Die SuS setzen sich in dieser Unterrichtsplanung mit den unterschiedlichen historischen Perspektiven auf die Eisenbahn auseinander und gestalten dazu eine Podiumsdiskussion. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Wirkung des Gemäldes zur ersten Eisenbahnfahrt zwischen Nürnberg und Fürth im Jahr 1835 und zeigen auf, dass sowohl die Bildwirkung als auch die positive Einstellung Friedrich Harkorts zur Eisenbahn nicht mit einem Zitat übereinstimmen, das die Eisenbahn als nachteilig für Staat und Bevölkerung darstellt. Sie erläutern anhand von Quelle 1, wie Harkort die Eisenbahn als Wohlstandsbringer und als Auslöser einer „Revolution in der Handelswelt“ beschreibt. Gleichzeitig arbeiten sie aus Quelle 2 heraus, dass der Verfasser dort negative ökonomische und soziale Folgen der Eisenbahn betont. Auf dieser Grundlage gestalten sie eine Podiumsdiskussion, in der unterschiedliche Perspektiven argumentativ vertreten werden. Abschließend überprüfen sie, ob die Podiumsdiskussion den historischen Sachverhalt angemessen widerspiegelte, indem sie die Diskussion anhand gezielter Fragestellungen auswerten.
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