Die 45-minütige Stunde wurde für eine recht 9. Klasse an einem Gymnasium konzipiert. Die Schülerinnen lernen die Methode „show, don’t tell“ kennen (Textanalyse) und wenden sie selbst an (Förderung der Schreibkompetenz). Der Einstieg erfolgt über ein Zitat von Ernest Hemingway („Show the Readers everything, tell them nothing“), auf dessen Basis die Schüler*innen erste spontane Vermutungen äußern, was damit im Kontext von Charakterisierungen gemeint sein könnte. Im nächsten Schritt erläutert die Lehrkraft das Prinzip von „show, don’t tell“ anhand von Beispielen und einer kurzen Zuordnungsaufgabe. In der Erarbeitungsphase finden sich die Schüler*innen in Gruppen zusammen und erhalten in einem Umschlag bereits bekannte character traits sowie die Aufgabenstellung. Jede/*r zieht 3-5 Kärtchen (Differenzierungspotenzial) und wendet die Methode an, ohne den anderen gegenseitig zu verraten, welche Karten sie gezogen haben. Zunächst findet eine erste Präsentation der Sätze und ein Zuordnen der Eigenschaften in den Kleingruppen statt. Abschließend teilen alle einen Satz/Paragraph über Oncoo mit der gesamten, sodass an einigen Beispielen im Plenum diskutiert wird, welche Charaktereigenschaft hinter welchen Beispielen steckt. Idealerweise steht für den Einstieg und die Sicherung (Oncoo) ein Beamer zur Verfügung, jedoch kann das Einstiegszitat und die Beispiele zu Beginn auf der Tafel/dem OHP vorbereitet werden. Statt der Nutzung von Oncoo, können einige SuS ihre Ergebnisse auch laut vorlesen, sodass die Stunde auch ohne jegliche technische Ausstattung möglich ist.
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