Den Einstieg bildet ein Austausch (paarweise) über persönliche Ziele auf der eigenen Bucket List. Über das Prinzip der Bucket List wird zum Gedicht übergeleitet, denn auch das lyrische Ich weiß genau, was es vom Leben will, und hat konkrete Pläne. Anschließend wird das Gedicht von der Lehrkraft vorgetragen/abgespielt und die SuS äußern erste Eindrücke, aus denen sich die Leitfrage ergibt: Was bewirkt die Erfahrung der Vergänglichkeit beim lyrischen Ich? In Gruppen untersuchen die SuS dann Inhalt und Sprache, wobei der Fokus immer nur auf der Hälfte des Gedichts liegt (und immer zwei Gruppen den gleichen Text bearbeiten). Danach präsentiert je eine Gruppe, die andere ergänzt und die Leitfrage wird gemeinsam beantwortet. Als Vertiefung ist ein Vergleich mit der heutigen Zeit möglich. Die Stunde führt das Konzept des Carpe diem ein, es ist sinnvoll, wenn die SuS schon Memento Mori und Vanitas kennen.
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