Die folgende Stunde habe ich mit meiner 10. Klasse im Rahmen des Lesens des Bellum Gallicum Caesars durchgeführt. Der Grundgedanke dieser Stunde besteht darin, anhand einer exemplarischen Übersetzung einer Textstelle zu schauen, wie glaubwürdig Caesars Bellum Gallicum eigentlich wirklich ist. Im Rahmen vorheriger Übersetzungen haben die Schüler*innen bereits bemerkt, dass Caesar viele Sachen oftmals so darstellt, dass sie in seine Erzählung passen. Dies soll anhand dieser Textstelle noch einmal aufgegriffen werden. Nach einer kurzen offenen Diskussion zur Frage um die Glaubwürdigkeit Caesars habe ich das AB mit dem Übersetzungstext ausgeteilt. Hier sollten die Schüler*innen diesen Text nun übersetzen und das dort beschriebene Tier malen bzw. von einer Bild-KI malen lassen. Anbei habe ich einige Beispiele beigefügt, die ihr gerne nutzen könnt.Der Gedanke hierbei ist, dass die Schüler*innen sehen, dass Caesar hier ein „Phantasie-Tier“ beschreibt. Daraus haben wir dann geschlussfolgert, dass Caesar selbst den im Buch beschriebenen Ort nie bereist hat und hier wohl nur Sagen und Berichte aufgreift, was wiederum die Glaubwürdigkeit des Bellum Gallicum stark einschränkt. Denn, wenn Caesar hier schon Unsinn erzählt, warum sollte er dann nicht z.B. auch bei den Helvetiern lügen, um seine Sichtweise zu verbreiten.
Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.